Kindertageseinrichtung

Kita am Hölder – Röttgen

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Cläre-Grüneisen-Haus – Ippendorf

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Leitbild unserer Einrichtungen


Allgemeines

Die Kindertagesstätte orientiert sich in der Unternehmensstruktur und der pädagogischen Arbeit an den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit

In den Kindertagesstätten des Deutsches Roten Kreuzes gestalten alle Akteurinnen und Akteure das Leben im Kindergarten partizipatorisch gemeinsam. Kinder sind hierbei die Hauptpersonen und das Herz der Kindertageseinrichtungen. So wird jedes Kind in seinem persönlichen Bildungsprozess und seinem Wesen angenommen und in seiner Entwicklung dort abgeholt, wo es geradesteht.

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Themen und Interessen der Kinder. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, als Teil einer Gemeinschaft wahrgenommen zu werden, und sich als soziales Wesen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben.

Kinder haben ein Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung. Die Kinder gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv. Die Pädagogen des Deutschen Roten Kreuzes wollen sie auf diesem Weg begleiten und unterstützen eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei wird die kindliche Entwicklung als Prozess verstanden, die sowohl das Ausbilden von sozialen, emotionalen Kompetenzen, als auch die Entwicklung von motorischen, sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten umfasst.

Das Selbst- und Werteverständnis soll sich in einem sozialen Kontext entwickeln und den Kindern Möglichkeiten bieten ihre Selbstwirksamkeit zu entdecken.

Besonders in Bezug auf soziale Prozesse, sind die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes zentrales Leitbild und sollen jeden Einzelnen prägen und begleiten.

Die Einrichtung der DRK Kindertagesstätte möchte den Kindern und auch ihren Bezugspersonen einen sicheren Rahmen bieten, um einen Austausch zu ermöglichen, und die Stärken eines jeden Einzelnen wahrzunehmen und zu fördern.

Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes dienen als Orientierung und Leitbild, damit sich alle vertrauensvoll und partnerschaftlich begegnen können. Unumgänglich ist ein respektvoller und gewaltfreier Umgang. Der Alltag in der Kindertagesstätte ist geprägt von Akzeptanz, Wertschätzung und freundschaftlicher Begegnung untereinander.

Unsere Sicht auf die Kinder

Wir sehen uns als Begleiter der Kinder und gehen individuell und unterstützend auf jedes Kind ein. Wir fördern und fordern die Kinder dabei, sich Lösungen und Strategien selbst zu erarbeiten. Wir lassen die Kinder Selbstständigkeit und Selbstwertgefühl erfahren und stärken dabei ihr Selbstbewusstsein. Wir stehen dafür ein, dass die Kinder in Freispielsituationen viele Erfolge, feste Freundschaften und eigene Erfahrungseinschätzungen bilden.

Wir arbeiten partizipativ: Die Meinungen der Kinder werden wertgeschätzt und in unsere pädagogische Arbeit einbezogen. Gefühle, Persönlichkeiten, Meinungen und spezifische Situationen werden berücksichtigt. Wir sehen Akzeptanz und Respekt als wichtigen pädagogischen Punkt, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, religiöser Ansicht, Kultur, Entwicklungsstand und Geschlecht. Alle Mitarbeiter arbeiten und agieren neutral und ohne Vorurteile. Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Ressourcen und Stärken unserer Schutzbefohlenen.

Inklusion

Inklusion bedeutet für uns, nicht darüber zu sprechen, sondern Inklusion wirklich zu leben. In unserer Kindertagesstätte begegnen wir allen Kindern und Familien unabhängig von Ihrer Religion, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, besonderen Talenten oder ihrer persönlichen Lebensumstände gleichberechtigt, auf Augenhöhe und stets mit Respekt.

Durch barrierefreie Räumlichkeiten, sowie klar strukturierte Gruppenräume ermöglichen wir allen Kindern einen bedürfnisorientierten Zugang zu unseren Einrichtungen. Die einzelnen Spielbereiche unserer Gruppen sind nicht auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet, sondern laden alle Kinder gleichermaßen dazu ein, Ihren eigenen Spielideen nachzugehen. Aktivitäten, pädagogische Angebote, sowie Feste werden so geplant, dass alle Kinder und Familien gleichermaßen teilnehmen können und die Möglichkeit haben, sich und ihre Vorstellungen einzubringen.

Inklusives Handeln ist in unserer Kindertagesstätte kein temporärer Aspekt, sondern begleitet uns zu jeder Zeit in allen Situationen des alltäglichen Lebens.

Wir orientieren uns an dem Leitsatz: „Gemeinsam verschieden sein“.

Denn, Inklusion bietet Chancen der ausnahmslosen Gleichberechtigung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Rahmenbedingungen

Aufnahmeverfahren

Eltern müssen ihr Kind im „Kita-Net Elternportal“ der Stadt Bonn anmelden und sich für eine Tagesbetreuung ihrer Wahl vormerken lassen.

Anmelden

In Kennenlerngesprächen wird den Eltern vorab die Möglichkeit gegeben, sich die Einrichtung einmal unvoreingenommen anzusehen.

Die Tagesstätte steht grundsätzlich Kindern von 4 Monaten bis zum Schuleintritt offen, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Behinderung, Geschlechte, Religion, sozialen Stellung oder Weltanschauung.

Die Entscheidung über eine Aufnahme erfolgt durch den Träger bzw. die Leitung/ein Leitungsgremium der Kindertageseinrichtung nach den jeweils geltenden Aufnahmekriterien:

  • Geschwisterkinder in der Tageseinrichtung
  • Alter des Kindes (u.a. muss der Verbleib des Kindes in der Einrichtung beim altersbedingten
    Wechsel aus der Gruppenform II in die Gruppenform I oder III gewährleistet sein)
  • Familiensituation und Dringlichkeit
  • Einzugsgebiet

Die Zusagen zu einer Aufnahme werden am 01.02. eines jeden Kalenderjahres versendet, sofern das Datum auf einen Werktag fällt. Die tatsächliche Aufnahme kann sich aber weiter in den März hineinziehen.

Die Aufnahme erfolgt jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres am 01.08. des laufenden Kalender-Jahres. Das Kindergartenjahr endet jeweils am 31.07. des Folgejahres. Freiwerdende Plätze im Laufe des Kindergartenjahres werden unter Berücksichtigung unserer Aufnahmekriterien umgehend neu belegt.

Kosten

Für die Betreuung von Kindern in unserer Kindertageseinrichtung werden Elternbeiträge erhoben. Grundlage hierfür ist die im Stadtgebiet Bonn gültige Elternbeitragssatzung. Der von der Stadt Bonn festgesetzte Elternbeitrag ist an die Stadt Bonn zu zahlen.

Die Höhe richtet sich nach

  • der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern (alle (Brutto-) Einkünfte eines Kalenderjahres),
  • nach der wöchentlichen Betreuungsstundenzahl
  • dem Alter des Kindes (unter 3 Jahre / über 3 Jahre).

Die Kosten für die Verpflegung des Kindes sind von den Eltern an die Einrichtung zu zahlen.

Betreuungszeiten

Öffnungszeiten:

  • bei 45 Wochenstunden: Mo-Fr.: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
  • bei 35 Wochenstunden: Mo-Fr.: 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Schließzeiten:

  • 3 Wochen Sommerferien
  • 2 pädagogische Fortbildungstage für das Team
  • zwischen Weihnachten und Silvester

Weitere Schließtage sind im Rahmen des KiBiz nach §27 Abs. 3 bis max. 27 Tage/Jahr möglich.

Um im Sinne der Kinder einen geregelten Tagesablauf zu gewährleisten, müssen die Kinder bis spätestens 9:00 Uhr in die Kindertagesstätte gebracht werden. Kinder, die in der Einrichtung auch therapeutisch betreut werden, sollten bis 8:30 Uhr in der Einrichtung sein. Ab 14:30 Uhr beginnt die Abholzeit.

Bei Festen und Feiern, wie dem Sommerfest, St. Martin, der Weihnachtsfeier und an vorher festgelegten Terminen, wird die tägliche Betreuungszeit verkürzt angeboten. Dies soll den Kindern eine Ruhemöglichkeit zu Hause ermöglichen, sodass die Veranstaltung für alle Beteiligten angenehmer verlaufen kann.

Personelle Ausstattung

Vielfalt und das Miteinander unterschiedlichster Menschen prägen unser Zusammenleben und unsere pädagogische Arbeit. Dies spiegelt sich auch in der Auswahl des Personals wider. Sofern kein entsprechender Erfahrungshintergrund vorhanden ist, unterstützt der Träger die Mitarbeitenden dabei, sich in geeigneter Weise weiterzubilden. Ein starkes Team bedeutet starke Kinder. Daher legen wir viel Wert auf die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, was den Kindern ebenfalls Geborgenheit und Zufriedenheit vermittelt.

In unseren Kita-Teams finden sich Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen, Erzieher und Erzieherinnen, Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen, Kinderpfleger und Kinderpflegerinnen, Sozialassistenten und Sozialassistenten, Physiotherapeuten und Physiotherapeutinnen u.Ä.

Wir achten darauf, stets in den wertschätzenden, professionellen und interdisziplinären Austausch zu gehen, auch über die Grenzen der eigenen Einrichtung hinaus, um den Kindern bei Bildung und Entwicklung gerecht zu werden.

Verpflegung

Die Mahlzeiten werden innerhalb der Gruppen im Gruppenraum eingenommen.

Das Frühstück wird von den Eltern bzw. Kindern zu Hause zubereitet und mitgebracht. Die Eltern werden darum gebeten, ihren Kindern ein ausgewogenes Frühstück ohne Süßigkeiten oder Ähnliches mitzugeben, um somit die Kinder schon früh mit dem Wert einer gesunden Ernährung vertraut zu machen.

Das Mittagessen wird von einem qualifizierten Caterer warm angeliefert und in der hauseigenen Küche bis zur Mittagszeit aufbereitet und portioniert. Es gibt entweder einen Nachtisch oder einen Beilagensalat. Bei der Auswahl des Caterers werden neben der Qualität der Speisen auch Aspekte wie Ernährungsgewohnheiten der zu verpflegenden Kinder, insbesondere im Hinblick auf religiöse oder gesundheitliche Besonderheiten, berücksichtigt. Die Auswahl des Caterers erfolgt in Abstimmung mit dem Elternbeirat.

Als Nachmittags-Imbiss bringen die Eltern eine separate Dose mit Obst für das jeweilige Kind mit.

Während des gesamten Kitaalltags steht den Kindern ständig ausreichend Wasser zur Verfügung, um eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu gewährleisten. Sie werden angehalten, stets ausreichend zu trinken.

Elternpartnerschaft

Kommunikationskanal „Care-App“

Neben Elternbriefen und persönlichen Gesprächen arbeiten die Kindertagesstätten mit dem Kommunikationstool „Care App“. Care ermöglicht die Echtzeitkommunikation mit den Eltern der Einrichtung und umgekehrt.

Nachrichten werden per „Push-Nachricht“ auf das Handy der Eltern geschickt.

Mehr Information auf der Internetseite der Care App: www.care-app.de

Bildungspartnerschaft mit den Eltern

Die Pädagoginnen und Pädagogen der Kindertageseinrichtung arbeiten mit den Eltern vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Sie beraten und unterstützen die Eltern im Rahmen ihrer Kompetenzen zu Fragen der Entwicklung, Bildung, Erziehung und Betreuung des Kindes.

In den regelmäßigen Entwicklungsgesprächen erhalten die Eltern Einblick in die Bildungsdokumentation ihres Kindes.

Entsprechend § 9a KiBiZ wird zu Beginn des Kitajahres in einer Elternversammlung der Elternbeirat gewählt. Gemeinsam mit dem Träger und dem Personal der Einrichtung bildet der Elternbeirat den Rat der Einrichtung, der mindestens 1x pro Kitajahr tagt. Darüber hinaus besteht ein enger Austausch des Elternbeirates mit der Einrichtungsleitung vor Ort, sodass in regelmäßigen gemeinsamen Treffen, aktuelle Themen schnell aufgegriffen werden können.

Der Elternbeirat und die Eltern haben die Möglichkeiten sich an der Gestaltung verschiedener Aktivitäten zu beteiligen. Dazu gehören das Planen, die Umsetzung sowie die Mitdurchführung dieser Aktivitäten und Festlichkeiten. Hierzu zählen z. B. das Sommerfest, Ausflüge und die Weihnachtsfeier.

Wir pflegen einen offenen und transparenten Umgang zwischen Eltern, Elternbeirat, Fachpersonal sowie der Leitung und Träger der Tageseinrichtungen und sind stets bemüht Eltern anzuregen sich bei den genannten Festlichkeiten einzubringen und sich an diesen aktiv zu beteiligen.

Pädagogischer Alltag

Pädagogische Basis

Jedes Kind hat einen Anspruch auf Bildung und auf Förderung seiner Persönlichkeit. Seine Erziehung liegt in der vorrangigen Verantwortung seiner Eltern. Die Familie ist der erste und wichtigste Lern- und Bildungsort des Kindes.

Die Bildungs- und Erziehungsarbeit in unserer Tageseinrichtung ergänzt die Förderung des Kindes in der Familie und steht damit in der Kontinuität des kindlichen Bildungsprozesses. Sie orientiert sich am Wohl des Kindes. Ziel ist es, jedes Kind individuell zu fördern.

Jedes Kind ist von Geburt an mit allen zu Verfügung stehenden Sinnen und Kräften bemüht, sich ein Bild von der Welt zu machen. Es entdeckt selbstständig und in Interaktion mit den Menschen und den Dingen seine Umgebung. Dabei erweitert es ständig seinen Aktionsradius und seine Weltsicht.

Unser Bildungsansatz beruht auf Erfahrungslernen. Kinder bilden sich im Spiel, im Erleben, im Umgang und in der Auseinandersetzung mit den realen Menschen, Dingen und Situationen. Dies ist ein konstruktiver Prozess, bei dem das Kind durch unmittelbare Wahrnehmung und aktives, experimentierendes Handeln einerseits und Reaktion der Umgebung andererseits im wechselseitigen Verhältnis zueinanderstehen.

Unsere Aufgabe ist es, den Kindern diese Wege zugänglich zu machen, Herausforderungen an den Wegesrand zu stellen und die Wege zu interessanten, neugierig machenden Lernorten zu lenken. Nur Lerninhalte, die körperlich, sinnlich und rational (=ganzheitlich) aufgenommen werden können, stehen den Kindern lebenslang als Fundament für späteres Lernen zu Verfügung.

Spielen und Lernen in Gemeinschaft legt die Basis zur Förderung von gegenseitigem Verständnis, Freundschaft und Hilfsbereitschaft und ergänzt und unterstützt mit umfassenden Möglichkeiten die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im weiteren Umfeld der Familie.

In den Angeboten der Einrichtung finden sich die in den Bildungsgrundsätzen des Landes NWR genannten Bildungsbereiche.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung bei Aufnahme der Kinder erfolgt staffelweise und orientiert sich am „Berliner Eingewöhnungsmodell“, um einen sanften Übergang vom Elternhaus in die Kindertageseinrichtung sicher zu stellen.

Während der Eingewöhnungszeit bekommt Eltern und Kinder gleichermaßen die Möglichkeit sich Schritt für Schritt an die neue Umgebung, die Pädagogen, sowie an die anderen Kinder zu gewöhnen.

Je nach Temperament, bisherigen Bindungserfahrungen und individuellem kindlichem Verhalten dauert eine Eingewöhnung unterschiedlich lang. Auf eine entsprechend längere Eingewöhnungszeit ihres Kindes in den Gruppenalltag sollten sich die Eltern einstellen und entsprechend planen. Eine Eingewöhnung findet immer im Sinne des Kindes statt ̶ das Kind bestimmt die Zeit. Je jünger die Kinder sind, desto länger sollte eine Begleitung der Eltern eingeplant werden.

Generell stellt der neue aufregende Schritt in die Kindertagesbetreuung und die Trennung des Kindes von seinen Eltern eine Belastung dar, die durch eine langsame und sensible Eingewöhnung deutlich gemindert wird.

Daher steht für die Dauer der Eingewöhnung immer der gleiche Pädagoge dem Kind als auch den Eltern unterstützend und beratend zu Seite. Im Anschluss an die Eingewöhnung wird dem Kind jedoch die Möglichkeit eingeräumt sich seine persönliche Bezugsperson selber auswählen, unabhängig von der Bezugsperson während der Eingewöhnung. So wird erreicht, dass sich alle Pädagogen und Kinder untereinander kennen und eine Vertrauensbasis aufbauen können.

Freispiel

Das Freispiel bildet für uns eine wichtige Zeit im Alltag der Kinder ab. In dieser Zeit nimmt das Personal die Rolle des Spielpartners ein und begleitet und unterstützt die Kinder.

Die Mitarbeiter setzen gezielte Impulse, dienen somit als Motivator und fördern die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung. In Rollenspielen, Konstruktionsspielen, Brettspielen und vielen weiteren Situationen wird der Spracherwerb und parallel dazu auch die Fantasie der Kinder erweitert.

Sie werden zum aktiven Sprachgebrauch angeregt und erweitern ihre Sozialkompetenzen, indem sie Problemlösungen finden, Kompromisse schließen und Freundschaften bilden.

Kinder lernen durch die eigenständige Entwicklung von Spielideen ihren Lebensalltag zu verarbeiten und fördern somit ihre persönliche Entwicklung.

Vorschule

Unser pädagogischer Schwerpunkt bei der Arbeit mit Vorschulkindern ist die Stärkung der sozialen Kompetenzen der Kinder, beschwingt durch eine Auswahl von Ausflügen.

Es ist unsere Aufgabe, die erhöhte Neugierde der Kinder im Vorschulalter zu stillen und ihre Offenheit für Bildungsprozesse zu nutzen. Die Kinder können im Vorschulalter ihre eigenen Stärken und Interessen besser erkennen und erwerben im Zusammensein mit anderen Kindern die Fähigkeit, eigenes Wissen und Können geschickt und spielerisch an andere Kinder weiterzugeben. Das Gruppengefühl, das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl der Kinder werden dadurch gestärkt.

Diese findet ebenfalls in gruppenübergreifenden Kleingruppen statt. Hier bekommen die Kinder die Möglichkeit, schon vor dem Schuleintritt Kontakte zu knüpfen. Dies erleichtert den späteren Übergang in die Schule.

Die Vorschularbeit umfasst unter anderem die Verkehrserziehung, verschiedene Ausflüge und die Förderung der Konzentration und Wahrnehmung. Weiterhin werden lebenspraktische Aufgaben erprobt.

U3 Bereich

Wie auch in den anderen Gruppen, liegt das Hauptaugenmerk der Betreuung und Förderung der Kinder im U3 Bereich auf den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Diese sind im Alter von 1 bis 3 Jahren besonders das Erleben von Zuwendung und Zuneigung, Verlässlichkeit und Sicherheit, Geborgenheit und Schutz. Auch die Wiederholung von immer wiederkehrenden Abläufen und Orientierung an festen Ritualen spielen in dieser Altersgruppe eine enorme Rolle.

Die Pädagogen der Kindertagesstätte bieten den Kindern Angebote und Anreize mit Materialien, die Ihre Sinne ansprechen und zum Experimentieren einladen.

Der Mittagsschlaf ist im U3 Bereich ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung und ein Ritual im Tagesablauf. Hierbei erhalten die Kinder die Möglichkeit, gesammelte Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten. Durch den Mittagsschlaf sind die Kinder emotional ausgeglichener und zeigen im Alltag eine erhöhte Lernbereitschaft und Konzentrationsfähigkeit. Sollte das Kind keinen Bedarf mehr für einen Mittagsschlaf zeigen, so nimmt es gemeinsam mit Kindern der größeren Gruppen an einer Ruhepause teil. Hierbei können die Kinder bei einer Geschichte oder einem Hörspiel zur Ruhe kommen.

Mit zwei bzw. drei Jahren wechseln die Kinder hausintern in eine andere Gruppe. Hierzu begleiten die Pädagogen die Kinder in den letzten Wochen vor dem Wechsel in Alltagssituationen und übernehmen auf diese Weise die Eingewöhnung in der neuen Gruppe.

In unserer U3 Gruppe sind alle Mitarbeiter ungeachtet ihres Geschlechts zur Betreuung und Förderung der Kinder, sowie in Wickelsituationen und dem Toilettentraining ein Ansprechpartner für alle Kinder.

Pädagogische Projekte

Die abwechslungsreichen pädagogischen Angebote in unseren Einrichtungen werden situations-, interessens-, alters- und entwicklungsorientiert gestaltet und in Klein- und Großgruppen umgesetzt.

Dabei behalten wir stets den Blick darauf, dass die Stärken, Wahrnehmungen und Entwicklungsschritte der Kinder gefördert werden. Weiterhin achten wir darauf, dass die Kinder in ihrem Kitaalltag nicht überfordert werden und ausreichend Zeit zur freien Entfaltung bleibt.

Gruppenübergreifende Arbeit
Die Kinder in unseren Kindertagesstätten haben eine Stammgruppe, dort erfahren sie eine feste Gruppenzugehörigkeit. In dieser räumlichen, zeitlichen und personellen Struktur vermitteln wir ihnen Kontinuität, Sicherheit und Orientierung. Die altershomogenen Gruppenstrukturen unterstützen die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder in ihren jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufen.

Während des Tages gibt es jedoch Zeiten, in denen wir die Räume öffnen und den Kindern somit weitere Spielbereiche zu Verfügung stellen. Sie erhalten so die Möglichkeit, ihren Erfahrungsraum zu erweitern und Neues zu entdecken.

Das gruppenübergreifende Angebot im Alltag und in Projekten ermöglicht den Kindern vielfältige Kontakte zu jüngeren bzw. älteren Kindern.

In der Zeit der Öffnung legen wir besonderen Wert darauf, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, andere Gruppen zu besuchen und gruppenübergreifende Kontakte zu pflegen.

Gruppenübergreifende Arbeit

Die Kinder in unseren Kindertagesstätten haben eine Stammgruppe, dort erfahren sie eine feste Gruppenzugehörigkeit. In dieser räumlichen, zeitlichen und personellen Struktur vermitteln wir ihnen Kontinuität, Sicherheit und Orientierung. Die altershomogenen Gruppenstrukturen unterstützen die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse der Kinder in ihren jeweiligen Alters- und Entwicklungsstufen.

Während des Tages gibt es jedoch Zeiten, in denen wir die Räume öffnen und den Kindern somit weitere Spielbereiche zu Verfügung stellen. Sie erhalten so die Möglichkeit, ihren Erfahrungsraum zu erweitern und Neues zu entdecken.

Das gruppenübergreifende Angebot im Alltag und in Projekten ermöglicht den Kindern vielfältige Kontakte zu jüngeren bzw. älteren Kindern.

In der Zeit der Öffnung legen wir besonderen Wert darauf, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, andere Gruppen zu besuchen und gruppenübergreifende Kontakte zu pflegen.

Bildungsdokumentation

Beobachtung und Dokumentation

Mit der Dokumentation der pädagogischen Arbeit können die MitarbeiterInnen Leistungen und Entwicklungsstände darstellen, bewerten und ggf. anpassen.

Um die Entwicklung und Bildung der Kinder entsprechend ihres Verlaufes zu dokumentieren und ggf. in die entsprechende Richtung zu beeinflussen, werden regelmäßig Entwicklungsdokumentationen mit Hilfe des hauseigenen Entwicklungsbogens durchgeführt.

Eine Sprachstandserhebung mit Hilfe des BaSiK Bogens (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen) ist weiterhin eine Grundlage um regelmäßige Entwicklungsgespräche (mind. einmal jährlich) mit den Eltern durchzuführen, bei denen auch eventuelle Fördermaßnahmen angeregt werden.

Portfolioarbeit

Jedes Kind unserer Einrichtung hat einen persönlichen Ordner, der für die Kinder frei zugänglich in der Gruppe aufbewahrt wird.
Die Portfolioordner werden kindgerecht und liebevoll von den pädagogischen Fachkräften gestaltet. Sie sind Eigentum der Kinder, welche eigenständig darüber entscheiden, wer ihren Ordner anschauen darf. Am Ende der Kita Zeit nimmt das Kind den Ordner mit nach Hause.