Kindertageseinrichtungen

Cläre-Grüneisen-Haus

Ippendorf
Mehr erfahren

Kita am Hölder

Röttgen
Mehr erfahren

Leitbild unserer Einrichtungen


Allgemeines

In unseren Kindertagesstätten orientieren wir uns in der Unternehmensstruktur und der pädagogischen Arbeit an den Grundsätzen der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung:

  • Menschlichkeit
  • Unparteilichkeit
  • Neutralität
  • Unabhängigkeit
  • Freiwilligkeit
  • Einheit

Bei uns sind Kinder die Hauptpersonen und das Herz der Kitas. So wird jedes Kind in seinem persönlichen Bildungsprozess und seinem Wesen angenommen und in seiner Entwicklung dort abgeholt, wo es gerade steht.

Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Themen und Interessen der Kinder. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, als Teil einer Gemeinschaft wahrgenommen zu werden, und sich als soziales Wesen im Kontakt mit anderen Kindern und Erwachsenen erleben.

Kinder haben ein Bedürfnis nach Bildung und Entwicklung. Die Kinder gestalten ihre Bildungsprozesse aktiv. Die Pädagog*innen des Deutschen Roten Kreuzes wollen sie auf diesem Weg begleiten und dabei unterstützen, eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Dabei wird die kindliche Entwicklung als Prozess verstanden, die sowohl das Ausbilden von sozialen, emotionalen Kompetenzen, als auch die Entwicklung von motorischen, sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten umfasst.

Das Selbst- und Werteverständnis soll sich in einem sozialen Kontext entwickeln und den Kindern Möglichkeiten bieten, ihre Selbstwirksamkeit zu entdecken.

Wir möchten den Kindern und auch ihren Bezugspersonen einen sicheren Rahmen bieten, um einen Austausch zu ermöglichen und die Stärken eines jeden Einzelnen wahrzunehmen und zu fördern.

Die Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes dienen als Orientierung und Leitbild, damit sich alle vertrauensvoll und partnerschaftlich begegnen können. Unumgänglich ist ein respektvoller und gewaltfreier Umgang. Der Alltag in den Kitas ist geprägt von Akzeptanz, Wertschätzung und freundschaftlicher Begegnung untereinander.

Unsere Sicht auf die Kinder

Wir sehen uns als Begleiter*innen der Kinder und gehen individuell und unterstützend auf jedes Kind ein. Wir fördern und fordern die Kinder dabei, sich Lösungen und Strategien selbst zu erarbeiten. Wir lassen die Kinder Selbstständigkeit und Selbstwertgefühl erfahren und stärken dabei ihr Selbstbewusstsein. Wir stehen dafür ein, dass die Kinder in Freispielsituationen viele Erfolge, feste Freundschaften und eigene Erfahrungseinschätzungen bilden.

Wir arbeiten partizipativ: Die Meinungen der Kinder werden wertgeschätzt und in unsere pädagogische Arbeit einbezogen. Gefühle, Persönlichkeiten, Meinungen und spezifische Situationen werden berücksichtigt. Wir sehen Akzeptanz und Respekt als wichtigen pädagogischen Punkt, unabhängig von sozialem Status, Herkunft, religiöser Ansicht, Kultur, Entwicklungsstand und Geschlecht. Alle Mitarbeiter*innen arbeiten und agieren neutral und ohne Vorurteile. Die pädagogische Arbeit orientiert sich an den Ressourcen und Stärken unserer Schutzbefohlenen. Hierbei prägen die Kinderrechte unser Vorgehen und dienen als Leitpfosten, um die Kinder in ihrer Ganzheitlichkeit wahrzunehmen, sie zu schützen und individuell zu begleiten.

Inklusion

Inklusion bedeutet für uns, nicht nur darüber zu sprechen, sondern sie auch wirklich zu leben. In unseren Kindertagesstätten begegnen wir allen Kindern und Familien unabhängig von ihrer Religion, Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlecht, besonderen Talenten oder ihrer persönlichen Lebensumstände gleichberechtigt, auf Augenhöhe und stets mit Respekt.

Durch barrierefreie Räumlichkeiten, sowie klar strukturierte Gruppenräume ermöglichen wir allen Kindern einen bedürfnisorientierten Zugang zu unseren Einrichtungen. Die einzelnen Spielbereiche unserer Gruppen sind nicht auf spezielle Zielgruppen ausgerichtet sondern laden alle Kinder gleichermaßen dazu ein, ihren eigenen Spielideen nachzugehen. Aktivitäten, pädagogische Angebote sowie Feste werden so geplant, dass alle Kinder und Familien gleichermaßen teilnehmen können und die Möglichkeit haben, sich und ihre Vorstellungen einzubringen.

Inklusives Handeln ist in unserer Kindertagesstätte kein temporärer Aspekt, sondern begleitet uns zu jeder Zeit in allen Situationen des alltäglichen Lebens.

Wir orientieren uns an dem Leitsatz: „Gemeinsam verschieden sein“. Denn: Inklusion bietet Chancen der ausnahmslosen Gleichberechtigung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Rahmenbedingungen

Aufnahmeverfahren

Eltern müssen ihr Kind im „Kita-Net Elternportal“ der Stadt Bonn anmelden und sich für eine Tagesbetreuung ihrer Wahl vormerken lassen.

Anmelden

In Kennenlerngesprächen wird den Eltern vorab die Möglichkeit gegeben, sich die Einrichtung einmal unvoreingenommen anzusehen.

Die Tagesstätten stehen grundsätzlich Kindern von 4 Monaten bis zum Schuleintritt offen, unabhängig von Nationalität, ethnischer Herkunft, Behinderung, Geschlechte, Religion, sozialer Stellung oder Weltanschauung.

Die Entscheidung über eine Aufnahme erfolgt durch den Träger bzw. die Leitung/ein Leitungsgremium der Kindertageseinrichtung nach den jeweils geltenden Aufnahmekriterien:

  • Geschwisterkinder in der Tageseinrichtung
  • Alter des Kindes (u.a. muss der Verbleib des Kindes in der Einrichtung beim altersbedingten Wechsel aus der Gruppenform II in die Gruppenform I oder III gewährleistet sein)
  • Familiensituation und Dringlichkeit
  • Einzugsgebiet

Die Zusagen zu einer Aufnahme werden am 01.02. eines jeden Kalenderjahres versandt, sofern das Datum auf einen Werktag fällt. Die tatsächliche Aufnahme kann sich aber weiter in den März hineinziehen.

Die Aufnahme erfolgt jeweils zu Beginn des Kindergartenjahres am 01.08. des laufenden Kalenderjahres. Das Kindergartenjahr endet jeweils am 31.07. des Folgejahres. Freiwerdende Plätze im Laufe des Kindergartenjahres werden unter Berücksichtigung unserer Aufnahmekriterien umgehend neu belegt.

Kosten

Für die Betreuung von Kindern in unserer Kindertageseinrichtung werden Elternbeiträge erhoben. Grundlage hierfür ist die im Stadtgebiet Bonn gültige Elternbeitragssatzung. Der von der Stadt Bonn festgesetzte Elternbeitrag ist an die Stadt Bonn zu zahlen.

Die Höhe richtet sich nach

  • der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Eltern (alle (Brutto-) Einkünfte eines Kalenderjahres),
  • nach der wöchentlichen Betreuungsstundenzahl und
  • dem Alter des Kindes (unter 3 Jahre/über 3 Jahre).

Die Kosten für die Verpflegung des Kindes sind von den Eltern an die Einrichtung zu zahlen.

Betreuungszeiten

Öffnungszeiten:

  • bei 45 Wochenstunden: Mo-Fr.: 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr
  • bei 35 Wochenstunden: Mo-Fr.: 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr

Schließzeiten:

  • 3 Wochen Sommerferien
  • 2 pädagogische Fortbildungstage für das Team
  • zwischen Weihnachten und Silvester

Weitere Schließtage sind im Rahmen des KiBiz nach §27 Abs. 3 bis max. 27 Tage/Jahr möglich.

Um im Sinne der Kinder einen geregelten Tagesablauf zu gewährleisten, müssen die Kinder bis spätestens 9:00 Uhr in die Kindertagesstätte gebracht werden. Kinder, die in der Einrichtung auch therapeutisch betreut werden, sollten bis 8:30 Uhr in der Einrichtung sein. Ab 14:30 Uhr beginnt die Abholzeit.

Bei Festen und Feiern wie dem Sommerfest, St. Martin, der Weihnachtsfeier und an vorher festgelegten Terminen, wird die tägliche Betreuungszeit verkürzt angeboten. Dies soll den Kindern eine Ruhemöglichkeit zu Hause ermöglichen, sodass die Veranstaltung für alle Beteiligten angenehmer verlaufen kann.