Neues Fahrzeug für die Rettungstaucher
Am 14. Juli jährt sich die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zum fünften Mal. Die ehrenamtliche Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) war damals unter anderem im Ahrtal im Einsatz.
Die Erfahrungen aus dieser außergewöhnlichen Lage hat das DRK genutzt, um die spezielle Ausrüstung der Rettungstaucher*innen um ein Geländefahrzeug zu erweitern und so noch besser auf zukünftige Einsätze vorbereitet zu sein. Mithilfe finanzieller Unterstützung der Sparkasse KölnBonn und durch Beiträge aus Fördermitgliedschaften konnte das für Wasserrettungs- und Taucheinsätze ausgelegte Fahrzeug angeschafft werden. Während einer Vorführung am vergangenen Freitag wurde das Fahrzeug am Rheinufer in Rüngsdorf feierlich eingeweiht.
„Fünf Jahre nach der Flut bleibt für uns eindrücklich, was ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in Ausnahmesituationen leisten. Gerade in der Notfallhilfe und im Katastrophenschutz sind sie unverzichtbar. Als Sparkasse KölnBonn verstehen wir es als Teil unseres Markenversprechens ‚Füreinander Hier‘, dieses Engagement ganz konkret zu stärken. Mit der Spende für das neue Fahrzeug möchten wir dazu beitragen, dass die Einsatzkräfte der DRK-Wasserwacht noch schneller und wirkungsvoller helfen können, ohne sich dabei selbst unnötigen Risiken auszusetzen“, sagt Philipp Brüse, Bereichsleiter bei der Sparkasse KölnBonn.
Gleichzeitig ist der Rhein als starkes Fließgewässer ein Ort mit erhöhtem Risiko für Wassernotfälle. Gerade in Hitzeperioden wird er immer noch zum Schwimmen genutzt, mit teils gefährlichen Folgen. In solchen Situationen ist die ehrenamtliche Wasserwacht unverzichtbar, um schnell Hilfe zu leisten und Leben zu retten.
Der modular ausgestattete Geländewagen ermöglicht es den Taucher*innen und weiteren Wasserrettungskräften, künftig noch schneller und effizienter Hilfe zu leisten – etwa durch eine Anziehhilfe, mit der die bis zu 70 kg schwere Tauchausrüstung zügiger angelegt werden kann. Diese und weitere Funktionen demonstrierten die DRK-Taucher während der Übung, bei der sie ein versenktes Boot mit Hilfe von Hebesäcken und der Fahrzeugwinde bargen.
Petra Heller, Vorständin des DRK, bedankte sich bei der Sparkasse KölnBonn für die wertvolle Unterstützung: „Krisen und Notlagen werden auch in Zukunft Teil unserer Realität sein. Dank des großen Engagements unserer Ehrenamtlichen sind wir darauf vorbereitet. Damit sie im Ernstfall wirksam helfen können, braucht es jedoch auch die passende Ausstattung. Deshalb bedanken wir uns herzlich bei der Sparkasse KölnBonn für die Förderung des Fahrzeuges. Es wird einen wichtigen Beitrag leisten, damit wir Menschen schnell und zuverlässig helfen können.“